|
 | Tikals
populärste Bewohner | Schwer zu beobachten |
Fledermäuse |

|
Jaguarundi |
|
Ordnung: |
Carnivora |
|
Familie: |
Felidae |
|
Art: |
Herpailurus yaguarondi |
 |
Sein Oberkörper ist einförmig grauhaarig,
grau oder braun, rot oder schwarz. Der Jaguarundi hat keine Flecken. Der Kopf
ist schmal und die Ohren sind schmal und gerundet. Auch sein Unterkörper
ist schwarz oder etwas heller. Seine Füße sind schmal und
hundeähnlich. Sie sind langrückige Katzen mit schmalem Körper,
langem, schlankem Schwanz, langem Nacken und kurzen Beinen.
Sie sind den
Tayras (Eira barbara), Waldhunden (Speothos venaticus) und Pumas (P. concolor)
ähnlich. Die Stimme dieses Säugetiers ist nicht häufig zu
hören, klingt aber wie Vogelzwitschern.
Sie sind tag- und
nachtaktiv, bodenbewohnend, aber sie können auf Bäume klettern, leben
als Einzelgänger oder in Paaren. Sie fressen kleine Säugetiere,
Vögel und Reptilien. Jaguarundis reisen weit in einem riesigen Territorium
(13 - 100 km2). Sie wohnen in hohlen Holzstämmen, in gefallenen
Bäumen und im Dickicht. Sie werden in vielen Habitaten gefunden und
können in sekundärer Vegetation nahe Siedlungen, wo sie Geflügel
überfallen können, leben. Sie sind häufiger im trockenen Wald,
sekundären Wald und in der Savanne als im Regenwald. |
Jaguarundis leben in Nord-, Zentral- und Südamerika. Sie
sind weitverbreitet und werden nicht wegen ihres Fells gejagt. Überall
sind sie aber anscheinend nicht häufig oder sogar rar. (CITES Anhang I,
US-ESA gefährdet (nur Zentral- und Nordamerika))
Ihre lokalen Namen sind: Yaguarundi, gato gris, gato
montés, gato pardo, zorrogato, onza, leon bre-ero und tigrillo auf
spanisch und anushi puma in Belize.
|
Marguay (Baumozelot) |
|
Ordnung: |
Carnivora |
|
Familie: |
Felidae |
|
Art: |
Leopardus wiedii |
|
Der Marguay wird identifiziert durch seinen
Oberkörper. Dieser ist gelbbraun bis graubraun mit Reihen von schwarzen
Flecken und Längsstreifen; einige Flecken befinden sich in offenen
Rosetten; der Nacken hat schwere, schwarze Streifen, ihr Fell ist "gegen den
Strich" nach vorne geneigt. Das Fell ist oft weich, an einigen Stellen
teilweise klumpig, seltener steif und glatt. Seine Augen sind sehr groß
und leuchten hell; sie haben lange Schnurrhaare, das Schnauzengebiet als Basis
der Schnurrhaare wölbt sich manchmal. Der Schwanz ist länger als die
Hinterbeine, in schwarz gefleckt und gebändert. Seine Pfoten sind
groß, Vorder- und Hinterpfoten haben dieselbe Breite. Es ist die einzige
Neu-Welt-Katze mit einem Knöchelgelenk, das sich ausreichend drehen kann,
um Kopf voran vertikale Bäume nach unten zu klettern, mit den
Hinterfüßen zum Stamm gedreht wie ein Eichhörnchen.
Sie
sind wie Kätzchen, aber gefleckt und etwas größer als eine
große Hauskatze. Sie sind dem Ozelot (L. pardalis) und dem
Oncillas/Tigerkatze (L. tigrinus) ähnlich. |
 |
Marguays sind nachtaktiv, baum- und erdbewohnend und
Einzelgänger. Sie fressen auf Bäumen und auf der Erde kleine
Säugetiere, Vögel und Reptilien, aber auch einige Insekten und
Früchte. Ihre Nahrung besteht weitgehend aus Nagetieren,
Mäuseopossums und Vögeln, was impliziert, daß Marguays in den
Bäumen Beute fangen. Sie werden in vollentwickelten und sekundären,
immergrünen und laubtragenden Wäldern gefunden.
Der Marguay lebt in Zentral- und Südamerika.
Weitverbreitet, aber immer weniger gesehen als das Ozelot, ist sein Status
unbekannt. Sein Fell hat weniger Wert als das des Ozelots, aber Marguays werden
in Fallen gefangen, die für das Ozelot aufgestellt wurden. Sie sind durch
die Abholzungen in Zentralamerika bedroht.
Ihre lokalen Namen
sind: Tigrillo, gato tigre, gato pintado, tiger cat, gato montés,
marcaya, caucel, pichigueta, burricon auf spanisch, chat tig in Belize und
chulul in Maya.
|
Ozelot |
|
Ordnung: |
Carnivora |
|
Familie: |
Felidae |
|
Art: |
Leopardus pardalis |
 |
Das Ozelot wird identifiziert über seinen
Oberkörper, der gelbbraun bis stumpfgelb ist mit schwarzen Flecken und
Linien in längslaufenden Reihen, vielen Flecken in offenen Rosetten. Ihr
Fell ist gewöhnlich kurz, glatt und etwas steif, selten weich und wollig.
Der Nacken hat schwere, schwarze Streifen auf dem Rücken, das Fell ist
"gegen den Strich" nach vorne geneigt. Seine Augen sind groß und leuchten
in einem sehr hellen Gelb. Im Profil ist die Schnauze leicht konvex. Sein
Schwanz ist um einiges kürzer als die Hinterbeine, in schwarz
gebändert und gefleckt. Die Füße sind groß, die
Vorderfüße sind breiter als die hinteren. Sie sind wie gefleckte
Katzen. Die langbeinige, grazile Katze hat die Größe eines mittleren
Hundes.
|
Sie sind dem Jaguar (Panthera onca), Marguay (L. wiedii) und
Ocillas (L. grinus) ähnlich. Sie sind nicht oft zu hören.
Ozelots sind tag- und nachtaktiv, erdbewohnend und
Einzelgänger. Sie sind reine Fleischfresser, fressen hauptsächlich
Nagetiere, ergänzt durch Vögel, Schlangen, Eidechsen und andere
kleine Wirbeltiere. Ozelots jagen und fangen ihre Beute auf dem Boden; sie
klettern nur selten auf Bäume, aber sie klettern auf einen Ast über
einem Fluss oder manchmal, um zu ruhen. Sie sind hauptsächlich in der
Nacht aktiv, wenn sie viele Stunden im dichten Busch verbringen.
Sie werden in gut mit Regenwald bedeckten Habitaten bis zu
flußnahem Gestrüpp in Wüsten gefunden. Wo sie nicht wegen ihres
Fells gejagt werden, nehmen Ozelots gestörte Habitate rund um Siedlungen
an, wo sie manchmal das Geflügel töten.
Sie leben in Nord-, Zentral- und Südamerika. Früher
wurden sie wegen des Fellhandels intensiv gejagt und so sind sie heute nicht
mehr sehr häufig. Ozelots sind weitverbreitet, häufig in einigen
Gebieten und - natürlich oder künstlich - selten in anderen.
Ihre lokalen Namen sind: Tigrillo, gato montés,
manigordo, gato solo, canaguaro, tigrillo podenco, gato tigre, tigre-chico und
yaguarete.
|
Puma |
|
Ordnung: |
Carnivora |
|
Familie: |
Felidae |
|
Art: |
Puma concolor |
|
Puma Carnivora Felidae Puma concolor Der Puma wird
identifiziert durch seinen Oberkörper, der einheitlich gelb-braun bis
dunkel-rötlich ist. Sein Kopf ist relativ klein; die Gesichtsmarkierungen
sind hervorstechend: die Schnauze um den Mund ist weiß, der Fleck an der
Basis der Schnurrhaare ist schwärzlich und die Kehle weißlich. Seine
Augen leuchten hell in einem hellen Gelb. Der Schwanz ist dunkel mit einer
schwärzlichen Spitze. Seine unteren Teile sind heller als der Rücken.
Wenn ein Junges gefleckt ist, dann in dunkelbraun. Es ist eine große,
langbeinige, feingliedrige Katze, schwach durchgebogen, wenn sie steht.
Pumas sind den Jaguarundis (H. yaguarondi)
ähnlich und sind in freier Natur nicht häufig zu hören. Aber die
Jungen stoßen schrille Pfiffe und Weibchen in Hitze laute Schreie
aus. |
 |
Sie sind tag- und nachtaktiv, erdbewohnend und
Einzelgänger. Die Hauptnahrung sind mittelgroße und große
Säugetiere wie Hirsche, Agoutis und Pakas. Aber sie fressen auch kleinere
Beutetiere wie Schlangen und Ratten. Pumas sind überall im Regenwald zu
finden, wo sie meist auf trockenem Boden bleiben. Sie lieben die Wildnis, sind
normalerweise scheu und bei Menschen vorsichtig und sie sind sogar dort selten
zu sehen, wo sie häufig vorkommen.
Der Puma ist die anpassungsfähigste in der Welt der
Katzen und wird in vielen Klimazonen von kalt-gemäßigt bis tropisch,
von Wüste bis Regenwald und von Tiefland bis Bergland im Wald, Waldland
und Gestrüpp-Habitaten mit reichlich Wild gefunden.
Sie leben in Nord-, Zentral- und Südamerika.
Weitverbreitet, aber immer selten oder rar, lokal gejagt als ein Räuber
von Viehbestand, ausgestorben in vielen der früheren Reviere und lokal
durch Abholzungen und Überjagung seiner Beute gefährdet. (CITES
Anhang I)
Die Pumas werden lokal Leon, Leon Colorado, Leon de
montaña, red tiger, tig rouge und guasura genannt.
|
Jaguar |
|
Ordnung: |
Carnivora |
|
Familie: |
Felidae |
|
Art: |
Panthera onca |
 |
Der Jaguar wird durch seinen Oberkörper, welcher
gelbbraun mit schwarzen Flecken ist, identifiziert. Auf dem Rücken und den
Seiten sind viele schwarze Flecken, die oft in offenen Kreisen oder Rosetten
liegen. Der Nacken ist oben und unten gefleckt, nicht gestreift, sein Fell ist
kurz und glatt. Der Kopf ist sehr groß und seine Eck-Zähne sind lang
und stark. Seine Augen leuchten hell grünlich-gelb, die Ohren sind
gerundet, weiß innen und schwarz unter den Spitzen. Der Schwanz ist lang,
gepunktet oder gebändert in schwarz. Der Unterkörper ist weiß
mit schwarzen Flecken. Sie ist sehr groß und schwer, gebaut für
Stärke und nicht für Schnelligkeit, mit einem kurzen Rücken,
dicken Körper, robust, kurzbeinig und großen Pfoten. |
Die Jaguare sind dem Ozelot (Leopardus pardalis) ähnlich
und sie brüllen gelegentlich, Tag oder Nacht, mit einer pulsierenden Serie
von einzelnem, tiefen, resonanten, heiseren Knurren das über einige
hundert Meter gehört werden kann.
Sie sind nacht- und tagaktiv, erdbewohnend und
Einzelgänger. Die Nahrung besteht aus großen Säugetieren wie
Wasserschweinen, Pekaries und Hirschen, auch Schildkröten,
Landschildkröten, Kaimanen, Vögeln, Fischen und kleineren
Säugetieren wie Faultieren und Agoutis. Sie werden in Habitaten vom
Regenwald bis zu feuchtem Grasland und trockenem Gestrüpp
gefunden.
Sie leben in Nord-, Zentral- und Südamerika. Es ist
schwer, die Population zu bestimmen, aber Jaguare sind selten oder in vielen
Teilen ihrer früheren Revieren durch Überjagung wegen des
Fellhandels, dem Verlust von Habitaten durch Abholzungen, Verfolgung durch
Rancher und wahrscheinlich durch das Verschwinden ihrer Beute verschwunden. Nur
einige wenige hundert werden noch in Mesoamerika vermutet, aber sie sind noch
weitverbreitet und können im Amazonasgebiet lokal häufig sein.
(CITES, Anhang I)
Die lokalen Namen des Jaguars sind: Tigre, jaguar und tigre
real auf spanisch und tiger in Belize.
|