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Ihre Rufe sind laute, anhaltende Schreie, die man über große Entfernungen hinweg hören kann, und ein kurzes, trillerndes Gewieher, das man in der Nähe hören kann; bei Alarm bellen sie wie ein Rudel Hunde. Sie sind lärmende Reisende, die lange, krachende Sprünge durch das Walddach machen. Sie sind tagaktiv, baumbewohnend und bewegen sich in Gruppen von bis zu 35 Mitgliedern; Mitglieder größerer Gruppen teilen sich zur Nahrungssuche in kleinere Gruppen auf. Ihr Futter besteht aus reifen Früchten, einigen Blättern und Blüten. Bewegungsfähigkeit, Fortpflanzung und Verhalten der zentralamerikanischen Spinnenaffen ist ähnlich denen der schwarzen Spinnenaffen, außer daß die Weibchen alle 2 bis 4 Jahren Junge gebaren. Sie sind im vollentwickelten Regenwald und im laubtragenden Wald zu finden. Spinnenaffen werden auch mono arana, mono Negro, marimonda, brasilargol und mono colorado auf spanisch und yerré und maax in Maya genannt.
Ihre Nahrung besteht aus Früchten und Blättern. Diese Affen können oft im Wald rund um den archäologischen Ort gesehen werden. Ihr Verhalten ist ähnlich dem anderer Brüllaffen, die im immergrünen und flußnahen Tieflandwald zu finden sind. Sie sind in Zentralamerika, auf der Halbinsel Yukátan, in Guatemala und Belize anzutreffen. Brüllaffen sind bedroht durch Abholzungen, weil sie wegen ihres Fleisches gejagt werden und weil einige Populationen durch Gelbfieber-Epidemien dezimiert wurden. (CITES Anhang I, US-ESA gefährded) Ihre lokale Namen sind: Mono aullador und saraguate auf spanisch; sie werden in Belize baboon genannt und hatten den Namen batz im Maya.
Ähnliche Arten sind die Waschbären (Procyon cancrivorus), welche eine schwarze Maske, kurze Schwänze und normale Schnauzen haben. Ein anderer, naher Verwandter ist das Olingo/Makibär (Bassaricyon spp.), welches um einiges kleiner und ohne Gesichtsmarkierungen ist. Die Schwänze gefleckter Katzen werden vertikal gehalten und ähneln im Unterholz denen von Nasenbären, aber Katzenschwänze verjüngen sich nicht und sind ungleichmäßig in purem Schwarz und Weiß gepunktet. Mitglieder aktiver Gruppen senden konstant sanfte, winselnde Geräusche aus, während ihre Alarmrufe explosives Bellen und Klicken einschließen. Das Weißrüssel-Coati ist tagaktiv, boden- und baumbewohnend; sie können ein Leben als Einzelgänger führen oder in Gruppen bis zu 30 Mitgliedern leben. Sie sind allesfressend, fressen Früchte, wirbellose Tiere und andere kleine Tiere. Nasenbären können beim Früchtefressen hoch im Walddach gesehen werden oder auf dem Waldboden nach tierischer Beute suchend. Dabei stoßen sie mit ihren langen Nasen in Spalten, drehen Steine um oder reißen tote Baumklötze mit ihren Klauen auseinander. Coatis schlafen während der Nacht in den Baumkronen. Weibchen verlassen die Gruppe, wenn sie ihre Jungen bekommen, die in einem Nest in einem Baum aufgezogen werden. Sie werden in Waldhabitaten gefunden, wohnen im tropischen Regenwald und Waldkorridoren bis zu Chaco, Cerrado und trockenem Gestrüpp. Coatis leben in Nord-, Zentral- und Südamerika. Das Weißrüssel-Coati wird auch Quash, cusumbo, cusumbo solo, gato solo, pizote, pizote solo, tejón, cuchucho und andasolo auf spanisch genannt. Sie sind lokal häufig bis rar. (CITES Anhang III)
Sie sind den Pakarana (Dinomys branickii) ähnlich, Baby-Tapiren (Tapirus spp.) und dem Weißwedelhirsch (Mazama, odocoileus spp.), eine andere Paka-Art. Pakas gehen schwer und geräuschvoll auf dem trockenen Laub des Waldbodens. Bei Alarm rufen sie gewöhnlich nicht; sie geben ein heiseres Bellen von sich. Selten machen sie ein tiefes, rumpelndes Geräusch durch das Reiben ihre Zähne. Der Kopf ist modifiziert mit ausgedehnten Wangenknochen und Wangentaschen, die wahrscheinlich dazu dienen, dieses Geräusch, was ein soziales Signal zu sein scheint, zu verstärken. Sie sind nachtaktiv, erdbewohnend, Einzelgänger und werden selten in Paaren gesehen. Sie fressen heruntergefallenes Obst, Blätter und einige Knollen wie die Malanga. Pakas sind häufiger nahe am Wasser großer Flüsse bis hin zu kleinen Sickerstellen und in sumpfigen Gebieten und dickem Dickicht anzutreffen, wo sie alleine nach Futter suchen. Sie werden im vollentwickelten, gestörten und sekundären Regenwald, Bergwald und Waldkorridoren, Gärten und Pflanzungen gefunden. Pakas sind das höchst geschätzte neo-tropicale Wildtier wegen ihres zarten, kalbfleischartigen Fleisches. Sie sind am Tag leicht mit Hunden zu jagen oder in der Nacht mit Lampen. Sie sind nun in überjagten Gebieten selten oder lokal ausgestorben. Es ist nicht ungewöhnlich, sie im Menü zu finden oder sie werden als ein Hauptgang und Delikatesse in lokalen Restaurants angeboten. Um diese Art zu sichern, geben wir den guten Rat: konsumieren Sie kein Dschungelfleisch oder Tepe-Gerichte. Wo sie wenig gejagt werden, sind sie häufig und einfach zu sehen. Wegen ihres riesigen, geographischen Wohnraums und die Vorliebe für unzugängliche Sümpfe, Dickichte und sekundären Bewuchs sind Tiefland-Pakas, außer lokal, speziell in Zentralamerika und besonders im Petén nicht gefährdet. Es sollte sich die Mühe gemacht werden zu regeln, wieviel man in intakten Wäldern, in denen sie Teil der lokalen Ernährung sind, jagen kann. (CITES, Anhang III) Ihre lokalen Namen sind Paca, jochi pintado, sari, paca, guagua, lapa, guanta auf spanisch, während die Maya es pak nennen. Im Petén werden sie tepezcuintle oder als Kurzform tepe genannt, während sie den Namen gibnut oder water haas in Belize haben. |
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