Ameisenbär oder nördlicher Tamandua


Ordnung:

Xenarthra

Familie:

Myrmecophagidae

Art:

Tamandua Mexicana


Der Ameisenbär Mexikana ist äußerlich mit dem südlichen Ameisenbär identisch und unterscheidet sich nur durch Charakteristika seines Schädels. Alle Individuen sind schwarz. Ähnliche Arten sind die Affen, die eine kurze Schnauze haben und der Riesige Ameisenbär (Myrmecophaga tridactyla), welcher einen buschigen Schwanz hat und um einiges größer ist.

Sie sind tag- und nachtaktiv, baum- und erdbewohnend und Einzelgänger. Ihre Nahrung besteht in der Hauptsache aus Ameisen, Termiten und Bienen. Um an sie zu gelangen, reißen sie deren Nester mit den Vorderklauen auf. Ameisenbären können gesehen werden, wie sie am Boden oder irgendwo im Wald im Walddach nach Futter suchen, aber sie sind am häufigsten an Wasserläufen und Epiphyt beladenen Habitaten, wo sich ihre Beute konzentriert befindet. Am Tag im Regenwald begleitet sie eine dichte Wolke von Fliegen und Mosquitos, so daß sie oft mit ihren Vorderpfoten über die Augen wischen. Wenn sie nicht aktiv sind, ruhen Ameisenbären in hohlen Bäumen, Bauten anderer Tiere oder anderen natürlichen Verstecken.

Ihr geographisches Verbreitungsgebiet ist Zentral- und Südamerika; vom Süden von Mexiko überall in Zentral- und Südamerika, im Westen der Anden und vom nördlichen Venezuela nach Nord-Peru. Sie sind durch die Zerstörung von Habitaten in den meisten ihrer Verbreitungsgebiete gefährdet. (CITES Anhang III)

Ihre lokalen Namen sind: Oso Hormiguero, Tamanduá, Susurete, Oso Amarillo, Brazo Fuerte, Oso Mielero auf spanisch, in Belize wird er ant bear genannt und in Maya Chab.

 

Kinkajou


Ordnung:

Canidae

Familie:

Carnivora

Art:

Potos flavus


Kinkajous oder Wickelbären werden durch ihren rötlichbraunen bis rauchgrau-braunen Oberkörper identifiziert, oft mit einem dunkelbraunen Streifen in der Mitte des Rückens. Ihr Fell ist dicht, weich und kurz (ca. 1 cm in der Mitte des Rückens). Ihre Köpfe und Gesichter sind rot-braun bis schwärzlich; ihre Köpfe sind rund, ihre Schnauzen kurz und spitz. Kinkajous haben braune Nasen und große, runde, braune Augen, welche weit auseinander liegen. Sie haben braune, dünn behaarte Ohren, niedrig an den Seiten ihres Kopfes gesetzt und sie haben lange, sehr dehnbare Zungen. Ihre Greifschwänze sind etwas länger als ihre Köpfe und Körper, verjüngen sich zur Spitze und sind braun oder dunkel bis schwarz an der Spitze.

Ihre Pfoten haben die gleiche Farbe wie der Rücken, alle mit fünf langen, gebogenen Klauen. Ihre Unterkörper sind in kontrastierendem gelb bis hell-orange und stumpfgelb. Kinkajous sind wendige, muskulöse, kurzbeinige, langrückige, affenähnliche Tiere. In Zentralamerika sind sie grau-braun. Ähnliche Arten schließen die Olingos/Makibären (Bassaricyon spp.), Cacomistles (Bassariscus sumichrasti) und Nachtaffen (Aotus spp.) ein.

Die Stimme der Kinkajous ist hoch vocal: wenn sie alarmiert werden, senden sie niesende Pfeiftöne aus und springen geräuschvoll in der Nacht von Baum zu Baum. Sie sind nachtaktiv, baumbewohnend, Einzelgänger, können aber auch in Paaren leben. Verschiedene Kinkajous können in einem Fruchtbaum versammelt sein. Sie fressen Früchte, in erster Linie Feigen (Ficus spp.) und Insekten, speziell Ameisen, und in der Trockenzeit trinken sie Blütennektar.

Kinkajous sind Tiere des Walddaches und die am meisten zu sehenden, großen, nächtlichen und baumbewohnenden Säugetiere. Sie sind wendig und können sich schnell fortbewegen; sie rennen und springen geräuschvoll von Baum zu Baum. Sie werden im vollentwickelten, gestörten und sekundären Regenwald, Gärten und Plantagen, Waldkorridoren und gelegentlich im Laubwald gefunden. Sie leben in Zentral- und Südamerika, wo sie weitverbreitet und häufig sind. Jedoch werden sie wegen ihres Fleisches und für den Tierhandel gejagt (CITES Anhang III).

Kinkajous werden auch mono michi, jupará, perro de monte, oso mielero, leoncillo, micoleón, marta, martucha, martilla, martica, tutamono, chuche, cuchicuchi, cusumbo, chosna und martucha auf spanisch genannt und nightwalker in Belize.

 

Nördlicher Waschbär:


Ordnung:

Canidae

Familie:

Carnivora

Art:

Procyon lotor


Sein grau-schwärzlicher Oberkörper und sein langes, weiches Fell identifiziert den nördlichen Waschbär. Sein Kopf ist breit mit einer spitzen Schnauze, während sein Gesicht weiß mit einer breiten, schwarzen Maske ist. Diese reicht über das Gesicht und hinter die Augen bis nahe unter seine Ohren und erstreckt sich dann nach unten. Er hat einen scharf kontrastierenden, braunen Balken über seiner Kehle. Seine Nase ist schwarz; er hat relativ große Ohren, welche innen und außen weiß sind. Er hat mittelgroße Augen, die in der Nacht grünlich-weiß leuchten. Sein nicht allzu buschiger Schwanz ist 60% so lang wie sein Kopf und Körper, er hat breite, hell kontrastierende schwarze und graue oder stumpfgelbe Ringe. Sein Unterkörper ist weißlich, bedeckt mit langen und weißen Haaren und mit einem weichen Braun unter dem Fell. Seine Vorderbeine sind weißlich, die Hinterbeine und Füße sind gewöhnlich weißlich, manchmal aber auch braun.

Seine Gestalt und Haltung ist die der Krabben fressenden Waschbären, mit welchen er eine große Ähnlichkeit hat.

Sie stoßen eine Anzahl von Winsellauten, Yips und Brummen aus, was normalerweise nicht in freier Wildbahn zu hören ist. Nördliche Waschbären sind nachtaktiv, erd- und baumbewohnend, Einzelgänger, außer Weibchen mit Jungen. An Futterquellen kann es Versammlungen von ihnen geben. Sie fressen Früchte und kleine Tiere, speziell solche, die im Wasser leben wie Flußkrebse, Krabben und Fische; sie fallen auch über Abfall und Müll her und sind eine Plage, wenn sie die jungen Maiskolben fressen.

Nördliche Waschbären sind häufig an den Stränden beider Küsten von Zentralamerika und werden auch im Inneren in Mangrovensümpfen und nahen Flüssen gefunden. Sie sind sehr an den Menschen gewöhnt und durchstreifen Städte und Orte. Sie leben in Nord- und Zentralamerika; sie sind weitverbreitet.

Nördliche Waschbären werden auch mapache, osito lavador, zorra manglera und pizote auf spanisch und tzil in Maya genannt.

 

Tayra


Ordnung:

Mustelidae

Familie:

Weasel Family

Art:

Eira barbara


Tayras werden durch ihre glänzenden, dunkelbraunen bis schwarzen Oberkörper, Beine, Pfoten und Schwänze identifiziert. Das Fell an ihrem Kopf ist kurz und steif, während das Körperfell und das des Schwanzes lang und glänzend ist. Sein unteres Fell ist braun. Sein Kopf und Nacken kontrastieren scharf mit einer grauen Bräune am Rücken, welche von grau-brauner oder gelblicher Farbe sein kann, aber es ist selten dunkelbraun oder von der gleichen Farbe. Ihre Ohren sind klein und rund, haben dieselbe Farbe wie der Kopf und ragen nicht über den Kopf hinaus. Die unteren Teile sind komplett schwarz oder dunkelbraun außer einem hellen, gelb bis orangefarbenen, oft dreieckigen Grenzfleck an ihrer Brust und Kehle. Ihr Schwanz ist buschig und ca. 2/3 so lang wie ihr Kopf und Körper. Teilweise befinden sich Schwimmhäute an der Basis des letzten Gelenkes und verbinden die Zehen. Tayras sind muskulöse, große Wiesel, ähnlich einem kleinen Hund mit einem langen, schwach buckeligen Rücken und einem langen Schwanz. Die Jungen sind ganz schwarz, manchmal mit weißem Kehlenfleck und/oder weißem Kopf.

 

Sie sind ähnlich den Waldhunden (Speothos venaticus), Kurzohrhunden (Atelocynus microtis), Grisons (Galicitis vittata) und Jaguarundis (Herpailurus yaguarondi). Tayras geben bei Alarm ein Schnauben von sich und sie brummen und quietschen, wenn sie in die Enge getrieben werden. Sie sind tagaktiv außer nahe menschlichen Lebensräumen, in denen sie auch dämmerungsaktiv sowie erd- und baumbewohnend sind. Ihre Nahrung besteht aus kleinen Wirbeltieren, besonders Nagetieren, Insekten, aber auch Früchten und Honig. Die verfügbaren Felddaten zeigen, daß sie jeden Tag in ihrem enormen Revier von 10 - 24 km2 über lange Entfernungen von 2 bis 8 km streifen. Sie sind wachsam und nicht häufig zu sehen, aber sie sind viel häufiger als eine der ähnlichen Arten. Sie sind vernarrt in Papayas und wenn sie ungestört bleiben, werden sie zahm und stehlen Früchte nahe von Häusern. Ihr Habitat ist der vollentwickelte und sekundäre Regenwald, Trockenwälder, Waldkorridore, Nebelwälder, Gärten und Plantagen. Sie leben in Zentral- und Südamerika. Als einer der häufigsten und weitverbreitetsten Fleischfresser können Tayras in zerstörten Habitaten nahe dem Menschen leben. (CITES Anhang II). Tayras werden in Belize Bush dogs genannt, melero, papaómel, comadreja, mama, umba, melero, tayra, zorro palmichera, tolomuco, tejón, manco, perro de monte, cabeza de mate, gato eira, comadreja grande, gato negro, cabeza de viejo und guache auf spanisch und sacol im Maya.

 

Roter Spießhirsch


Ordnung:

Hirsch

Familie:

Cervidae

Art:

Mazama Americana


Ihr kastanienroter Körper und Beine und ihr graubrauner Nacken und Kopf identifizieren den Roten Spießhirsch. Ihre Gesichter haben keine besonderen Merkmale; ihre Stirn hat ein Büschel langen Haars mit dunklen Spitzen. Ihre Ohren sind kurz und dünn behaart, die Kante an der inneren Basis des Ohren hat eine dünne Franse aus weißem Haar, während die innere Oberfläche nackt und rosa ist. Ihre großen Augen leuchten in der Nacht in einem glänzenden Weißgelb. Nur die Männchen haben Geweihe, welche kurz, gerade, unverzweigt und nach hinten gerichtet sind ... Ihre Beine sind lang und schlank und so dunkel wie ihr mittlerer Rücken oder dunkler. Ihre Schwänze sind oben rot, unten weiß und werden bei Alarm vertikal weggestreckt und zeigen dann die Unterseite.

Ihre Kehlen sind am Kiefergelenk weißlich. Die Tiere haben einen kastanienfarbigen Bauch, der an den Seiten etwas heller ist. Die hinteren Oberschenkel sind an der inneren Oberfläche unter ihren Schwänzen weiß.

Ihr Rumpf ist lang und höher als die Schultern, weil ihr Rücken im Profil leicht buckelig ist. Die Jungen sind rot mit vorstehenden oder schwachen weißen Flecken und einem rötlichen Bauch. Sie sind ähnlich dem Grauen Spießhirsch (M. gouazoubria) und dem Weißwedelhirsch (Odocoileus virginanus).

Rote Spießhirsche sind tag- und nachtaktiv, erdbewohnend und Einzelgänger. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, Pilzen, Blättern und heruntergefallenen Blüten. Blätter werden meist dann gefressen, wenn in der Trockenzeit Früchte selten sind. Die Tiere sind mit ihren niedrigen Gliedern und den einfachen Geweihen an das Leben im Wald angepaßt und können einfach durch dichte Vegetation schlüpfen.

Sie werden im vollentwickelten und sekundären Regenwald, Trockenwald, Waldkorridoren, Waldrändern, Gärten, Plantagen und Savannen nahe den Waldrändern gefunden. Sie leben in Zentral- und Südamerika. Rote Spießhirsche werden wegen ihres Fleisches gejagt und wurden dadurch in verschiedenen Gebieten selten. Jedoch scheinen sie zu widerstehen, wo andere große Säugetiere ausgerottet worden sind, vielleicht wegen ihres Einzelgängerlebens und ihrer Vorliebe für dichte Vegetation.

Sie werden auch Venado Colorado, corzuela roja, guazo, venado pardo, soche Colorado, cabro de monte, biche, tilopo, antilope, corzo, temazate, locho, redidia auf spanisch genannt, in Belize antelopes, während ihr Maya-Name guitsizil ist.

 

Halsband-Pekarie


Ordnung:

Pekaries

Familie:

Tayassuidae

Art:

Tayassu tajacu


Ihr uniformer, grauhaarig grauschwarzer Oberkörper, ein schwaches, aber deutliches Halsband oder Streifen hellgelben Haars, welcher sich von der Spitze der Schultern vorwärts zu den unteren Wangen erstreckt, identifiziert das Halsband-Pekarie. Ihr mittlerer Rücken hat vom Kopf bis zum Rumpf eine Krone aus langem Haar, die sich bei Aufregung aufstellt und eine große Geruchsdrüse entlang dem Rückgrat. Sie haben wenig Haar; dafür grobe Borsten gebändert in schwarz und weiß oder gelb. Ihr Kopf ist groß und verjüngt sich scharf von ihrer großen, unteren Gesichtshälfte zur kleinen Nase hin. Ihre Nüstern befinden sich in einer nackten, beweglichen kleinen Scheibe, welche etwas aus dem Rüssel hervorsteht und sie haben große Eckzähne, die eine leicht getrennte Unterlippe formen und nicht vorstehen.

 

Ihre Augen sind klein und leuchten nur schwach. Sie haben rötliche, kleine Ohren, bedeckt mit kurzem Haar. Ihr Schwanz ist dünn, oder besser gesagt nicht sichtbar. Ihre Vorderfüße haben zwei große Zehen und zwei kleinere, hintere Zehen, die nicht den Boden berühren (so erscheinen sie nicht in den Spuren), während ihre hinteren Füße zwei große Zehen und eine kleinere haben. Ihre Jungen sind grauhaarig bis rötlichbraun. Sie sind Schweine-ähnlich mit einem starken Körper, einem dicken Nacken und dünnen, zarten Beinen. Das Halsband-Pekarie ist dem Weiß-Lippen Pekarie (T. pecary), dem Chacoan-Pekaries (Catagonus wagneri) und dem Wasserschwein (Hydrochaeris hydrochaeris) ähnlich.

Ihre Stimme ist gewöhnlich leise, aber wenn sie überrascht werden, geben sie ein sehr lautes, hundeähnliches Bellen "Whoof" bei der Flucht von sich. Sie können auch scharf mit ihren Zähnen klacken. Ihr Knurren (vielleicht bei Bedrohung) ist selten zu hören.

Sie kauen Nüsse und Schnecken mit einem lauten Krachen. Halsband-Pekaries sind im Regenwald tagaktiv; sie sind erdbewohnend und bilden Gruppen bis zu 20 Mitgliedern, gewöhnlich 6 bis 9. Lockere Gruppen wechseln oft die Zusammensetzung: Männchen sind manchmal Einzelgänger. Im Regenwald besteht ihre Nahrung aus Früchten, Palmnüssen, Blättern, Schnecken, anderen wirbellosen Tieren und kleinen Wirbeltieren.

Sie haben einen strengen Geruch wie Käse oder Hühnersuppe, speziell, wenn sie beunruhigt sind, und sie markieren häufig ihre Spuren durch Zerkratzen des Bodens mit ihren Hufen vor einem Loch, entleeren den Darm in den Kratzern und reiben ihre Rückendrüse in dem Loch. Halsband-Pekaries sind sehr wachsam und es ist nicht leicht, sich ihnen zu nähern; sie fliehen in Panik, wenn sie Menschen entdecken. Sie sind nicht gefährlich (aber die in Gefangenschaft groß wurden oder sich an den Menschen gewöhnt haben, können sehr aggressiv sein und ernsthafte Bißwunden zufügen).

Sie werden in unterschiedlichen Habitaten gefunden. Von der trockenen, strauchartigen Sonora-Wüste und Chaco hin zum tiefen Regenwald. Zu bemerken ist, daß ihr Verhalten in heißen, trockenen Habitaten anders ist. Dort fressen Pekaries an Kakteen und sind in der Nacht aktiv. In diesem Habitat graben sie keine Löcher. Sie leben in Zentral- und Südamerika. Sie sind weitverbreitet und lokal häufig, werden aber wegen ihres Fleisches, als Sport oder wegen der Haut intensiv gejagt. Halsband-Pekaries sind nahe vieler Siedlungen selten oder abwesend, aber im allgemeinen nicht gefährdet.

Halsband-Pekaries werden auch Sajino, saíno, chancho de monte, jabali, tatabro, pakira, quequeo, baquiro de collar oder chacharo auf spanisch und einfach Pekarie in Belize genannt.

 

Baird’s Tapir


Ordnung:

Tapirs (Perissodactyla)

Familie:

Tapiridae

Art:

Tapirus bairdii


Der Baird's Tapir wird durch seine besondere Körperform identifiziert: sein Kopf und Beine sind einheitlich schwärzlich-braun, der Kopf hat eine flache Krone und die Mähne ist oft wenig entwickelt oder abwesend. Ihr Rüssel ist etwas länger, und ihre unteren Wangen und Brustkorb sind gewöhnlich ein wenig mehr weißlich oder gräulich, während ihr Körper oft mehr rötlich ist. Die kleinen, jungen Tapire sind kastanienrot mit weißen Streifen und Punkten, während die älteren Jungen brauner sind. Sie sind ähnlich dem brasilianischen Tapir (Tapirus terrestris) und dem Wasserschwein (Hydrochaeris hydrochaeris).

Wenn sie überrascht werden, können sie laut mit ihren Füßen stampfen. Sie kommunizieren durch lautes Pfeifen (unglücklicherweise antworten sie auf Nachahmungen von Jägern, die sie dann einfach finden und erschießen können).

Baird's Tapire sind tag- und nachtaktiv, erdbewohnend und gewöhnlich Einzelgänger, während eine Familiengruppe anscheinend ein kleines Gebiet bewohnt. Sie verbringen fast 90% ihrer wachen Zeit mit Wanderungen, wobei sie Blätter, Gras und Früchte fressen. Manchmal schlafen sie im Wasser. Sie werden im Regen- und Bergwald, Sümpfen und gefluteten Grasland überall in Zentral- und Südamerika gefunden. Sie sind durch Jagd und Abholzung gefährdet. (CITES, Anhang I)

Ihre lokalen Namen sind: Tapir, anta, danta, macho de monte, danto und antiburro auf spanisch, tzimin auf Maya und mountain cow in Belize.

 

Neunbindengürteltier


Ordnung:

Armadillos

Familie:

Dasypodidae

Art:

Dasypus novemcinctus


Die Neunbindengürteltiere werden durch ihre haarlosen Oberkörper, bedeckt mit einem knochigen Panzer, gewöhnlich aus neun beweglichen Bändern rund um ihren mittleren Körper und Schuppen auf beweglichen Bändern auf schmalen Dreiecken und Schuppen auf dem Rest ihres Panzers, welche klein und abgerundet sind, identifiziert. Die oberen Teile sind meist grau, werden graduell heller bis zu den gelblichen Seiten, aber diese Farbe ist oft durch das im Boden wühlen von Ton verdreckt. Sie haben lange, schmale Schnauzen und große, eng zusammensitzende Ohren, die sich ohne Panzer dazwischen immer an ihren Basen berühren. Ihr Schwanz ist lang, verjüngt sich und ist mit deutlichen Ringen gepanzert (die ersten 60% von ihm). Diese Ringe haben oft eine kontrastierende, helle Grenze. Ihre Hinterpfoten haben fünf Klauen und ihre Vorderpfoten vier zentrale Klauen, welche etwas verlängert sind. Ihre Unterkörper sind immer haarlos und rosa-gelb.

 

Sie sind ähnlich den großen, langnasigen Gürteltieren (D. kappleri) und Siebenbindengürteltieren (D. septemcinctus). Ihre Stimmen sind gewöhnlich nicht zu hören, aber sie schniefen während des Fressens. Sie sind die lautesten Reisenden im Wald, treten schwer auf totes Laub und schieben sich durch das Unterholz. Neunbindengürteltiere bewegen sich schnell, mit einem krachenden Geräusch und sind nachtaktiv. Obwohl sie hauptsächlich nachtaktiv sind, sind sie manchmal auch am Tage aktiv, erdbewohnend und Einzelgänger. Sie fressen meist Ameisen, Termiten und andere Insekten, aber sie fressen auch viele Arten kleiner Tiere, Aas und einige Früchte, Pilze und anderes Pflanzenmaterial.

Neunbindengürteltiere sind überall im Wald zu finden, aber öfter im Dickicht und dichter Vegetation an Hängen, gut entwässertem festen Land und selten auf flachen Prärien mit der Neigung zu Überschwemmungen. Kleine Grabungen im Boden zeigen, wo ein Gürteltier nach Futter gesucht hat. Ihr Gang oder Trott ist schnell und sie benutzen oft gut ausgetretene Pfade.

Sie werden in einem großen Gebiet vollentwickelter und sekundärer Habitate vom tiefen Regenwald bis zum Grasland und trockenem Gestrüpp gefunden. Sie sind häufig und weitverbreitet und leben in Nord-, Zentral- und Südamerika. Unglücklicherweise werden sie wegen ihres ausgezeichneten Fleisches extensiv gejagt, welches oft eine wichtige Nahrungsquelle ist; so sind sie manchmal in bevölkerten Gegenden von Leuten, die für den Lebensunterhalt jagen, verscheucht worden. Gürteltiere scheinen einen heftigen Jagddruck zu überstehen.

Ihre lokale spanischen Namen sind: Armadillo, mulita, cucuco, pitero und carachupa.