Petén, Guatemala
Eine Stadt, die der
Wald behalten hat
Tikal war über tausend Jahre lang eine der mächtigsten Städte des Maya-Tieflands. Was von ihr steht, ragt heute aus dem Blätterdach: sechs große Tempel, Paläste, Plätze, Dammwege. Dieses Nachschlagewerk erklärt, was man dort sieht und was dahintersteckt.

Fünf Zugänge
- Bauwerke Tempel, Akropolen, Plätze, Dammwege und Reservoirs der Stadt.
- Geschichte Von der Gründung über den Krieg mit Calakmul bis zur Wiederentdeckung.
- Schrift und Kalender Wie die Maya schrieben, zählten und Daten festhielten.
- Natur im Park Der Nationalpark ist Regenwald, nicht nur Ruinenfeld.
- Besuch Anreise, Öffnungszeiten, Reisezeit und was ein Rundgang braucht.
Die tragenden Bauwerke
Alle Bauwerke- Tempel I, der Jaguartempel Der 47 Meter hohe Grabtempel des Jasaw Chan K’awiil I. am Ostrand des Großen Platzes, erbaut um 732.
- Tempel IV Mit rund 70 Metern das höchste bekannte Bauwerk des präkolumbischen Amerika. Von seiner Plattform reicht der Blick über das Blätterdach.
- Der Große Platz Das Zentrum Tikals zwischen Tempel I und II, gesäumt von Nordakropolis und Zentraler Akropolis, mit Stelen und Altären.
- Nordakropolis Über anderthalb Jahrtausende wuchs hier Tempel über Tempel. Die Grabstätte der frühen Herrscher Tikals.
- Mundo Perdido Die älteste Anlage Tikals mit einer gedrungenen Pyramide ohne Tempelaufbau, deren Anfänge Jahrhunderte vor den großen Tempeln liegen.
- Stelen und Altäre Aufrechte Steintafeln mit Herrscherbild und Inschrift, davor runde Altarsteine. Die Geschichtsschreibung Tikals steht auf ihnen.